Donnerstag, 30. Oktober 2014

[Nadja] Das Erbe der Carringtons - Betty Schmidt [Rezension]



Rezension – Das Erbe der Carringtons – Betty Schmidt (Lunadar 1)







Titel: Lunadar – Das Erbe der Carringtons
Originaltitel: Lunadar – Das Erbe der Carringtons
Autor: Betty Schmidt
Verlag: Neobooks Self-Publishing
Format: epub
Seitenzahl: 244 Seiten
Preis: 3,99€
ISBN: 9783847609230





Erste Sätze
Es war bereits dunkel. Nur der sanfte Schein der Straßenlaternen erhellte den Bürgersteig ein wenig. Ein leichter Wind wehte.


Klappentext
Nach dem Tod ihrer Mutter entwickelt Sarah Lewis magische Fähigkeiten. Fasziniert von der neuen Welt, die sich ihr offenbart, findet sie jedoch heraus, dass das Leben einer Hexe nicht nur verführerisch, sondern auch tödlich sein kann. Umgeben von Magie, Dämonen, Werwölfen, Vampiren und einem mysteriösen Verfolger, der sie einfach nicht in Ruhe lassen will, versucht sie, die Geheimnisse ihrer Vergangenheit aufzudecken. Darüber hinaus muss sie lernen, sich selbst zu verteidigen, um sich zu schützen und das Leben und den Willen des Mannes zu retten, in den sie sich mehr als nur ein bisschen verlieben könnte.



Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben. Es wird hauptsächlich aus der Sicht von Sarah Lewis erzählt, ab und an wird auch aus der Sicht von Ariana oder Ryan erzählt. Die Idee der Geschichte war für mich prinzipiell nicht neu und das Umsetzen des Hexen-Daseins hatte für mich viel Gemeinsamkeiten mit Harry Potter. Hier wurden die nichtmagischen Menschen zwar nicht Muggel sondern Prima Vista genannt, aber dennoch fand ich gab es von der Idee her einige Parallelen. Dennoch hat die Autorin eine eigene Welt mit eigenen Städten geschaffen, die eine eigene Geschichte haben.

Sarah Lewis lebt bisher unerkannt unter den normalen Menschen, als sie eines Tages nach dem Tod ihrer Mutter magische Kräfte besitzt. Sie kann schweben und teleportieren. Das ist für sie neu, da ihre Mutter immer darauf beharrt hat, dass es Magie wirklich gibt. Doch sie ist unsicher, was sie mit ihren magischen Kräften anfangen soll, aber gleichzeitig neugierig. Man erfährt während der Geschichte mehr über Sarahs Vergangenheit und die ihrer Mutter und woher ihre magischen Kräfte stammen. Man ist während der Geschichte genauso nichtswissend wie die Protagonistin, was ich einerseits gut finde, denn dadurch fühlt man sich verbundener mit ihr, aber andererseits wäre es schön gewesen noch mehr über die Welt und die Geschichte zu erfahren, die sich die Autorin ausgedacht hat. Sarah ist ein eher zurückhaltender Charakter, der während der Geschichte mutiger wird und über sich hinaus wächst. Zwar konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen, aber der Schreibstil der Autorin wirkte doch – auch durch die Wahl der Perspektive – alles ein wenig distanziert. Ich konnte mich nie vollkommen in sie hineinversetzen und mit ihr fühlen. Das finde ich etwas schade, denn ich finde es wirklich wichtig das Gefühle während der Geschichte transportiert werden.


Die Geschichte an sich ist spannend, interessant und locker geschrieben. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass sie an manchen Stellen actionreicher und die Beschreibungen an manchen Stellen detaillierter wäre. Durch den Titel ist leider ein überraschender Moment für mich weggefallen, auch wenn es dann noch den einen oder anderen überraschenden Moment beziehungsweise eine überraschende Wendung gab.



 

Bewertung
Ein guter Auftakt mit einer interessanten Welt, die zwar nicht nur neue Dinge beinhaltet, aber dennoch Potenzial hat. Daher gebe ich dem Buch



An dieser Stelle möchte ich der Autorin Betty Schmidt (*klick*) für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht. Habt ihr das Buch auch schon gelesen? Wie fandet ihr es? Wollt ihr es vielleicht jetzt nach meiner Rezension lesen? Wie fandet ihr meine Rezension.

Eure Nadja

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