Mittwoch, 26. November 2014

[Nadja] Blutmond im Mitternachtsblau - Blake Kato [Rezension]

Rezension – Blutmond im Mitternachtsblau – Blake Kato (Traummädchen 1)





Titel: Blutmond im Mitternachtsblau
Originaltitel: Blutmond im Mitternachtsblau
Autor: Blake Kato
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Format: epub
Seitenzahl: 364 Seiten
Preis: 10,99€
ISBN: 9781502334459







Anmerkung
Die ISBN, Preis und der Verlag beziehen sich auf das Taschenbuch. Das Buch ist bisher nur über Amazon erhältlich.


Erste Sätze
Kennt ihr das Gefühl der Leere? Nicht die normale Leere, sondern die, die einen frieren lässt.


Klappentext
Was wäre, wenn du deine eigenen Träume und die von anderen Menschen beeinflussen könntest? Nora besitzt diese ungewöhnliche Gabe. Mit Hilfe ihrer Freunde spricht sie einen Wunschzauber, mit dem sie Kinuteros zu sich rufen, den Gott der Träume. Er erlangt Stück für Stück seine Kraft zurück und möchte in die reale Welt eindringen. Nun suchen Nora und ihre Begleiter einen Weg, dies zu verhindern. Der Schattenmann möchte die reale Welt ebenfalls vor Kinuteros beschützen. Sein Unterfangen birgt dabei jedoch nicht nur für Nora viel Unheil.


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben. Es wird dabei immer wieder die Perspektive von Nora und ihren Freunden Aleks, David, Stephan und Lucy und Erzählungen der Einsamkeit gewechselt. Ab und an gibt es Abschnitte aus anderen Perspektiven. Die Masse der Perspektiven hat mich nicht gestört, aber leider war der Übergang nicht klar strukturiert. Ich hätte es persönlich besser gefunden, wenn die Perspektivwechsel durch klare Absätze gekennzeichnet worden wäre, denn so fand ich es etwas anstrengend, da zeitweise sehr überraschend innerhalb von zwei Sätzen die Perspektive geändert wurde. Wenn Menschen im selben Raum sind, stört mich das nicht weiter, doch passierte das auch bei unterschiedlichen Handlungen.

Die Charaktere waren mir leider zu wenig ausgearbeitet, denn bis auf Nora erfährt man nicht viel über das Leben und die Vergangenheit der Charaktere. Sie tauchen jeder mit seiner Art auf einmal in der Handlung auf und geben leider nicht viel über sich preis. Das finde ich schade, denn so kann ich die Charaktere jeweils nur auf wenige Eigenschaften runterbrechen. Sie wachsen zwar irgendwie im Laufe der Geschichte über sich hinaus, aber trotzdem fehlt mir etwas.
Die Geschichte an sich wirkt durch den nicht klaren Übergang der Perspektive einfach durcheinander zwischendurch. Man muss wirklich sehr aufmerksam lesen, dass man nicht den Übergang verpasst und braucht einen Moment, um sich plötzlich wieder in einer anderen Handlung wiederzufinden. Der Übergang der Geschehnisse der einzelnen Charaktere war auch nicht immer fließend und es schien mehr, als hätte der Autor von einem Gedanken zum Nächsten geschrieben. Zwar gibt es einen groben roten Faden, aber leider in der Ausarbeitung der Geschichte fehlten mir einfach rundere Übergange, die die verschiedenen Erzählstränge besser miteinander verbunden hätten.

Die Grundidee hinter der Geschichte fand ich wirklich toll und ich habe bisher nichts Vergleichbares gelesen, aber leider hat es an der Ausführung etwas gemangelt. Die Idee der Schöpfung und der verschiedenen Verkörperung von Gefühlen ist toll und einzigartig. Es ist wirklich etwas Anderes und die Geschichte hat so viel Potenzial, die der Autor leider verschenkt. Sie ist nämlich ansonsten spannend, dramatisch, emotional und ab und an sogar actionreich. Sein Schreibstil ist auch großartig und einzigartig und atmosphärisch. Er zeigt, dass der Autor schreiben kann.


Bewertung
Mit ein bisschen mehr Arbeit und einem professionellen Lektorat wäre dem Autor bestimmt ein einzigartiges Debüt gelungen. So hinterlässt mir dieses Buch leider nur einen etwas fahlen Beigeschmack, denn es konnte mich einfach nicht fesseln, auch wenn der Schreibstil und die Grundidee großartig ist. So gebe ich dem Buch leider nur




An dieser Stelle möchte ich zuallerst dem Autor für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Leider hätte er sich meiner Meinung noch etwas Zeit lassen sollen, bevor er das Buch veröffentlicht und es vielleicht noch einmal überarbeiten sollen. Die Geschichte und der Autor verschenkt einfach so wahnsinnig viel Potenzial, die die Geschichte zu einem wahren Leseerlebnis gemacht hätte. Habt ihr das Buch auch schon gelesen? Wie fandet ihr es? Würdet ihr euch trotz meiner Rezension an dem Buch versuchen? Wie fandet ihr meine Rezension?

Wünsche euch noch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Ich habe mir nur das Fazit durchgelesen, weil ich es als eines der nächsten lesen werde und ja, so langsam hab ick Angst es zu lesen, weil du nicht die erste bist die es enttäuscht hat

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    1. Das tut mir leid. Vielleicht kann es dich ja mehr überzeugen als mich. Wünsche dir trotzdem viel Spaß mit dem Buch.

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