Sonntag, 7. Dezember 2014

[Nadja] Endgame: Die Auserwählten - James Frey [Rezension]

Dieses Buch habe ich wieder gemeinsam in der Facebook-Gruppe Blogger und Leseratten lesen gemeinsam gelesen. Es geht darum ein Statement zu setzen und gemeinsam ein Buch im Monat zu lesen. Genaueres erfahrt ihr in der Facebook-Gruppe.



Rezension – Endgame: Die Auserwählten – James Frey (Endgame 1)






Titel: Endgame – Die Auserwählten
Originaltitel: Endgame – The Calling
Autor: James Frey
Verlag: Oetinger
Format: Hardcover
Seitenzahl: 592 Seiten
Preis: 19,99€
ISBN: 9783789135224 






Erste Sätze
Endgame hat begonnen. Unsere Zukunft ist noch ungeschrieben. Unsere Zukunft ist deine Zukunft. Was sein wird, wird sein. 


Klappentext
Es war immer nur eine Möglichkeit – etwas, das irgendwann passieren könnte. Doch jetzt ist die Zeit gekommen, die Zeit zu spielen. Denn Endgame hat begonnen. 12 Spieler, die zu allem bereit sind. Sie werden kämpfen, sie werden leiden, sie werden töten. Aber alle werden sie mitspielen. Denn der Einsatz ist hoch, unvorstellbar hoch. Und die Regeln sind einfach. Es gibt keine.  


Meine Meinung
Die Geschichte ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben. Er wechselt immer wieder die Perspektive zu einem der 12 Mitspieler oder alternativ zu Christopher Vanderkamp. Dabei bleibt er distanziert, schafft es aber trotzdem auf die tiefen Gefühle der einzelnen Personen einzugehen. Natürlich lernt man nicht jeden der Mitspieler gleich gut kennen. Jeder Mitspieler ist anders, aber dennoch haben sie alle eine knallharte Erziehung hinter sich. Sie sind alle die Vertreter der 12 Stämme der Menschheit und das Wissen um das Endgame wird seit Jahrtausenden weitergegeben. Nur einer soll überleben. Daher sind sie dazu erzogen worden, dass sie Menschen töten, unter schlimmsten Bedingungen überleben und lautlos sind. Sie sind begabt in verschiedenen Sprachen und der Kryptografie, denn Endgame ist nicht nur ein Kampf, sondern auch ein Rätsel. Ich finde die einfach großartig und sehr interessant. Dies ist mal ein ganz anderes Endzeitszenario und die Rätsel im Buch, denen sich die Spieler stellen müssen, sind unglaublich knifflig.

Das Buch und die Geschichte ist aufgrund der Ausbildung der 12 Spieler sehr gewaltvoll, denn jeder kämpft um das seinige Überleben. Es werden Bündnisse geschlossen, aber jeder möchte selber in den Besitz der Schlüssel kommen, um seinem Stamm das Überleben zu sicher. Es wird gefoltert und es werden Intrigen gesponnen. Es gibt viele actionreiche Szenen, die auch sehr gewaltvoll sind. Aber durch die gewisse Distanziertheit des Erzählers fand ich diese Gewaltszenen nicht schlimm, sondern hielt sie für realistisch. Natürlich will man so etwas in einem Jugendbuch nicht lesen, aber es gehört zu der Geschichte dazu. Daher finde ich auch die Einstufung des Buches als Jugendbuch – wenn auch ab 16 Jahren etwas zu niedrig angesetzt. Doch es gibt auch emotionale Momente, ruhige Momente und dramatische Momente. Es ist spannend und hat mich von der ersten Sekunde an gefesselt. Es gibt überraschende Entwicklungen und Momente während des Buches und das Ende erst. Damit hätte ich niemals gerechnet.
 


Bewertung
Das Buch ist sehr gewaltvoll, aber durch die emotionale Distanzierung des Erzählers fand ich es nicht schlimm. Die Geschichte hat mich gefesselt und berührt und sie war realistisch. Es gibt von mir daher





Ich weiß, das einige von euch von dem Buch aufgrund der Brutalität nicht begeistert waren, aber ich finde anhand der Tatsache, dass die 12 Spieler ihr ganzes Leben als Killer ausgebildet wurden, ist das kein Wunder. Wie habt ihr denn das Buch empfunden? Wie hat es euch gefallen? Ich bin auf jeden Fall sehr begeistert und freue mich schon auf die weiteren Bände der Reihe.

Wünsche euch noch einen schönen Tag.
Eure Nadja

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