Freitag, 23. Januar 2015

[Nadja] Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten - Pia Hepke [Rezension]



Rezension – Irrlichter: Das Licht zwischen den Welten – Pia Hepke






Titel: Irrlichter – Das Licht zwischen den Welten
Originaltitel: Irrlichter – Das Licht zwischen den Welten
Autor: Pia Hepke
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 172 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B00SHZJNUS






Anmerkung
Das Buch ist bereits bei Amazon und Bookrix als Download verfügbar und wird in den nächsten Tagen auch bei den anderen Onlinehändlern freigeschaltet. Eine Printausgabe von diesem Roman ist auch geplant und wird auch bald erscheinen.


Erste Sätze
Nicole schaute sich in dem dämmrigen Licht um. Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen, sich auf diese Wette einzulassen.


Klappentext
Irrlicht
Was sind eigentlich Irrlichter?
Sie bezeichnen ein Phänomen seltsamer Lichter, die zumeist im Moor oder auf Friedhöfen beobachtet werden. Doch was wäre, wenn sich hinter diesem Phänomen mehr verbirgt?
Was wäre, wenn diese Lichter in Wahrheit verstorbene Seelen sind? Wenn sie zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten mit ihrem Licht verhindern, dass verlorene Seelen aus dem Jenseits ins Diesseits wechseln?
Normalerweise bekommen die Menschen davon nichts mit. Nicole jedoch kommt hinter das Geheimnis, als sie eines Nacht dem Irrlicht Wrin in seiner menschlichen Gestalt auf dem Friedhof begegnet und gerät dadurch mitten hinein in den Kampf zwischen Licht und Schatten.


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und zwar aus der Sicht von Nicole.
Nicole ist ein eher durchschnittliches Mädchen. Zwar sieht sie gut aus, aber in der Schule und im Sport zeigt sie eher durchschnittliche Leistungen, was ihre Mutter, von der sie ihr gutes Aussehen, aber nicht ihre schulischen Leistungen geerbt hat, nicht gefällt. Sie hat gehofft, ihrer Tochter mehr von ihrer Intelligenz und Sportlichkeit abzugeben, aber diese ist stattdessen bei ihrem Sohn, Nicoles Bruder gelandet, was ihre Mutter ihr regelmäßig vorhält. Das macht sie unglücklich und nur ihr bester Freund Simone und ihr Vater kann sie da aufmuntern. Dieses angespannte Verhältnis und der Wunsch nach Liebe, lässt sie daheim ausbrechen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen nachvollziehbar.

Man wird mitten in die Geschichte hineingeworfen, was nicht schlimm ist, da es sich ja hierbei um eine Kurzgeschichte handelt. Die Idee mit den Irrlichtern hat mir wirklich gut gefallen – auch dass sie auch eine menschliche Gestalt besitzen. Irrlichter zu thematisieren ist neu und aufregend und ich hätte gerne mehr über die Geschöpfe gelesen, als diese Kurzgeschichte zu bieten hat. Auch wenn mir die Geschichte so gefallen hat, bin ich der Meinung, dass sie Geschichte viel Potenzial zu bieten hatte, das leider durch die Kürze der Geschichte nicht genutzt wurde. Sie ist aber dennoch emotional, dramatisch, interessant und fesselnd.


Bewertung
Eine gute Kurzgeschichte, die leider etwas Potenzial verschenkt, mit einem interessanten Thema. Daher bekommt sie von mir



An dieser Stelle möchte ich erst einmal der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares und ihr Vertrauen bedanken. Die Kurzgeschichte hat mir Spaß gemacht, auch wenn sie ein wenig Potenzial verschenkt hat. Insgesamt kann ich sie aber jedem empfehlen, der mehr über Irrlichter erfahren möchte. Habt ihr die Kurzgeschichte auch schon gelesen? Wie hat sie euch gefallen? Plant ihr sie zu lesen? Wie hat euch meine Rezension gefallen.

Wünsche euch noch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen