Donnerstag, 26. Februar 2015

[Nadja] Bartimäus: Der Ring des Salomo - Jonathan Stroud [Rezension]



Rezension – Bartimäus: Der Ring des Salomo – Jonathan Stroud  (Bartimaeus Sequence 0,5)





Titel: Bartimäus – Der Ring des Salomo
Originaltitel: Bartimaeus – The Ring of Solomo
Autor: Jonathan Stroud
Verlag: cbj
Genre: Fantasy, Historical
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 480 Seiten
Preis: 8,99€
ISBN: 9783570223031







Anmerkung
Ich habe das Buch als Hardcover gelesen, aber da es dies nur noch gebraucht oder als Mängelexemplar gibt, beziehen sich obrige Angaben auf das Taschenbuch.


Erste Sätze
Sonnenuntergang über den Olivenhainen. Der Himmel errötete pfirsichfarben wie ein verschämter Jüngling beim ersten Kuss.



Klappentext
Was aber treibt unser Held? Nachdem Bartimäus einen Magier König Salomos austrickst, verspeist und „fröhlich rülpsend“ hinfort fliegt, beginnen seine Verstrickungen. Auf frischer Tat ertappt, brummt man ihm unwürdige Arbeiten auf, welche er mit diversen Respektlosigkeiten quittiert. Unbelehrbar in Gestalt eines Nilpferds im Baströckchen anzügliche Lieder über das königliche Intimleben zu trällern, sprengt endgültig die Grenzen: Bartimäus wird mit einem höchstgefährlichen Auftrag bestraft – denn niemand macht sich über den gefürchteten Salomo lustig, dessen unbestrittene Herrschaft auf einem mächtigen Zauberring basiert, mit dem er sogar Geister der höchsten Ebene knechtet. Jene Anweisung trägt allerdings maßgeblich zur Wendung der Geschehnisse bei, indem eine schöne und äußerst kluge Attentäterin den Weg des Dschinns kreuzt.



Meine Meinung
Das Buch ist sowohl aus der Ich-Perspektive als auch aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers geschrieben. Dabei wird in der Ich-Perspektive aus der Sicht des Dschinns Bartimäus berichtet. Der auktoriale Erzähler berichtet hauptsächlich aus der Sicht von Asmira, wobei es einige wenige Kapitel gibt, die aus der Sicht einer anderen Person erzählt werden.
Bartimäus ist ein Dschinn, der sein Sklavendasein unter den Zauberern, sarkastisch und humorvoll nimmt. Er hat eine große Klappe und nimmt nur selten ein Blatt vor dem Mund, außer er befindet sich in einer äußert schlechten Situation, der er nicht ausweichen kann. Er ist ein toller, interessanter Charakter, in den ich mich gut hineinversetzten konnte.
Asmira ist die erste Wächterin der Königin von Saab. Ihr lebenslanges Ziel ist ihrer Königin zu dienen und für sie zu sterben, so wie ihre Mutter vor ihr. Sie lebt nur, um zu dienen, weiß aber, dass sie tief in ihrem Herzen unglücklich ist, weil sie durch die Erbfolge der ersten Wächterin keine Wahl hat, als diese zu werden. Sie hat nie darüber nachgedacht, was sie will, sondern lebt für ihre Berufung. Im Laufe des Buches entwickelt sie sich weiter und findet zu sich selbst, was mir wirklich gut gefallen hat. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Die Geschichte spielt hauptsächlich in Jerusalem 859 v. Chr. zu Zeiten König Salomos, was ich für eine sehr interessante Zeit halte, die leider nur in Geschichten mit Dschinns eine Rolle spielt, was ich sehr schade finde. Man lernt etwas von der Zeit kennen und von Jerusalem.
Die Geschichte braucht ein wenig, damit man sich erst einmal in die Zeit und die politischen Gegebenheiten fallen lassen kann, aber dann wird sie immer spannender, actionreicher und dramatischer. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen.


Bewertung
Insgesamt eine gute Geschichte, die interessante Charaktere hatte, aber mich nicht vollkommen überzeugen konnte, daher gibt es von mir



Das war meine Rezension zu dem Prequel der Bartimäus-Trilogie, was mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Habt ihr das Buch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen?

Wünsche euch noch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen