Sonntag, 3. Mai 2015

[Nadja] Extinction - Kazuaki Takano [Rezension]



Rezension – Extinction – Kazuaki Takano 





Titel: Extinction
Originaltitel: Genocide
Autor: Kazuaki Takano
Verlag: C. Bertelsmann
Genre: Thriller
Format: Broschiert
Seitenzahl: 560 Seiten
Preis: 14,99€
ISBN: 978-3570101858
Leseprobe: *klick*






Erste Sätze
Die Villa war nie ein zu Hause für ihn, auch wenn er schon jahrelang darin wohnte. Er schlief niemals gut hier; im besten Fall fiel er in einen leichten Schlaf, und das nicht nur, weil er älter wurde.


Klappentext
Ist die nächste Stufe der Evolution das Ende von uns allen?
Jonathan Yeager wird im Auftrag der amerikanischen Regierung in den Kongo geschickt. Bei einem Pygmäenstamm sei ein tödliches Virus ausgebrochen. Die Verbreitung muss mit allen Mitteln verhindert werden. Doch im Dschungel erkennt Yeager, dass es um etwas ganz anderes geht: Ein kleiner Junge, der über unglaubliche Fähigkeiten und übermenschliche Intelligenz verfügt, ist das eigentliche Ziel der Operation. Kann es sein, dass dieses Geschöpf die Zukunft der Menschheit bedroht? Yeager weigert sich, das Kind zu töten. Er setzt alles daran, den Jungen in Sicherheit zu bringen. Eine gnadenlose Jagd auf die beiden beginnt. 


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben. Dabei wird aus der Sicht verschiedener Personen berichtet, allen voran Jonathan Yeager und Kento Koga.
Jonathan Yeager ist Amerikaner und arbeitet bei einer privaten Sicherheitsfirma, als er für einen sehr geheimen Auftrag angeheuert wird. Da seine Familie aber ganz dringend das Geld für die Behandlung seines Sohnes braucht, nimmt er diesen Auftrag an, obwohl er weiß, dass er seinen Sohn vielleicht nicht mehr lebend sehen wird. Er ist sehr loyal, vermeidet unnötige Gewalttaten und denkt sehr analytisch. Gleichzeitig merkt man aber, dass er ein Familienvater ist. Er hat verschiedene Seiten in sich und kann sehr konzentriert arbeiten, was mir sehr gut gefallen hat.
Kento Koga ist Japaner und wird nach dem Tod seines Vaters mit einem unmöglichen Unterfangen konfrontiert: Er soll innerhalb eines Monats ein Medikament für eine bisher tödliche Krankheit herstellen. Das erscheint für ihn unmöglich und am Anfang hält er es für ein Scherz. Er ist zwar selber Naturwissenschaftler und arbeitet im Bereich der Pharmazie, aber bisher hat er noch nie selber so etwas zustande gebracht, geschweige denn alleine. Er ist anfangs verunsichert und hat Zweifel, doch je mehr er recherchiert und je mehr er darüber nachdenkt, desto selbstbewusster wird er. Er ist etwas menschenscheu und hat Probleme in der Kommunikation mit Nicht-Naturwissenschaftlern. Er kann aber sehr analytisch denken.
In beide Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte ist etwas Besonderes, denn man liest nicht nur, sondern lernt auch etwas dabei. Es werden immer wieder Erklärungen innerhalb der Geschichte zu politischen, wissenschaftlichen, ökonomischen Themen gegeben, sodass es definitiv keine leichte Lektüre ist. Dennoch macht dies die Geschichte zu etwas Einzigartigem. Natürlich ist dadurch eine gewisse Distanziertheit zu den Protagonisten gegeben, aber das hat mich in diesem Fall nicht gestört, denn durch die Erklärungen ist diese Distanziertheit notwendig.
Für Leser ohne naturwissenschaftlichen Hintergrund könnte dieses Buch aber leicht überfordernd sein. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und ließ sich flüssig lesen trotz einiger verwendeter Fachbegriffe.
An sich ist die Geschichte spannend, dramatisch, ein wenig emotional und actionreich. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und Entwicklungen. 


Bewertung
Die Geschichte ist einzigartig, regt einem zum Nachdenken an und ein wenig wissenschaftlich. Dieser ungewohnte Mix hat mir wirklich gut gefallen, daher gibt es von mir verdiente 



An dieser Stelle möchte ich dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares danken. Mich hat das Buch unglaublich begeistert und mitgenommen. Habt ihr das Buch auch schon gelesen? Wenn ja, wie fandet ihr es? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen?

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

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