Mittwoch, 29. Juli 2015

[Nadja] Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl - Stephanie Meyer & Hinter den Buchstaben - Felicitas Brandt [Doppelrezension]



Rezension – Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner – Stephanie Meyer (Twilight 3,5)





Titel: Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner
Originaltitel: The Short Second Life of Bree Tanner
Autor: Stephanie Meyer
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy, Young Adult
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 208 Seiten
Preis: 6,99€
ISBN: 9783551311627






Erste Sätze
Die Schlagzeile sprang mir sofort ins Auge: SEATTLE UNTER BELAGERUNG – ZAHL DER TODESOPFER STEIGT WEITER. Die war mir bisher noch nicht begegnet.



Klappentext
An ihr erstes Leben kann Bree sich kaum erinnern. Was jetzt zählt, sind ihre übermenschlichen Kräfte und der unstillbare Durst nach Blut - denn Bree ist ein Vampir. Und sie hält sich an die Regeln: Sei wachsam, bleib im Hintergrund, kehre immer vor Sonnenaufgang zurück ins Dunkel. Doch dann erfährt Bree, dass ihr neues Leben auf einer Lüge beruht. Dass sie Teil eines Spiels ist, dessen Dimensionen sie nicht mal ahnen kann. Und dass sie niemandem trauen kann. Außer - vielleicht - Diego.



Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und zwar diesmal aus der Sicht von Bree Tanner. Bree ist ein junger Vampir, der vor drei Monaten erschaffen wurde. Sie lebt bei Riley, der der Anführer ihres Clans ist und die Verbindung zu der Erschafferin ihres Clans hält. Sie sind zweiundzwanzig Vampire, die alle von derselben Frau erschaffen wurden. Sie weiß nicht zu welchem Zweck sie erschaffen wurden und warum sie sich bei Tag nicht zeigen dürfen. Sie lebt nur ihren Blutdurst aus und kehrt morgens wieder heim, bevor die Sonne aufgeht. Doch ihr reicht das nicht mehr. Sie beginnt Fragen zu stellen und versucht herauszufinden, welche Mythen über Vampire wahr sind. Doch diese Fragen stellt sie nicht offen vor ihrem Clan, denn sie ist immer noch jung, ängstlich und ein wenig schüchtern. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich zwar kaum weiter, aber ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

Die Geschichte ist spannend, ein wenig dramatisch und ein wenig emotional. Sie konnte mich von Beginn an fesseln und gibt eine andere Perspektive auf die Geschehnisse im dritten Band. Es gibt daher nur wenige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Die Geschichte ist nicht in Kapitel unterteilt, sondern ist eine große Geschichte, die erzählt wird. Das hat mich etwas gestört, da bei der Menge an Seiten wenigstens einige wenige Kapitel nicht schlecht gewesen wären. Aber das hat nicht den Lesefluss gestört. Der Schreibstil der Autorin war wie immer angenehm und flüssig zu lesen.



Bewertung
Eine Kurzgeschichte, die die Ereignisse des dritten Bandes noch einmal aus einem anderen Blickwinkel erzählt, aber nicht viel Neues bietet, daher gibt es von mir




Rezension – Hinter den Buchstaben – Felicitas Brandt 





Titel: Hinter den Buchstaben
Originaltitel: Hinter den Buchstaben
Autor: Felicitas Brandt
Verlag: Carlsen bittersweet
Genre: Romance, Fantasy, Young Adult, Historical
Format: epub
Seitenzahl: 74 Seiten
Preis: 1,49€
ISBN: 9783646601053






Erste Sätze
Es war schon spät, der Himmel färbte sich langsam dunkel und ein kalter Wind hatte die Menschen längst von den Straßen vertrieben.
Puderzuckergleicher Schnee fiel vom Himmel herab und verfing sich in meinen Haaren, die natürlich direkt anfingen sich noch mehr zu kräuseln, als sie es ohnehin schon taten.



Klappentext
Himmelsgrün – Buchgeflüster – Winterfrühling...
Faith fühlt sich nur an einem Ort wirklich wohl: in der Bibliothek. Doch plötzlich befindet sie sich in den Geschichten, die hinter den Buchstaben liegen. Und sie soll ausgerechnet den legendären (und extrem charmanten) Robin Hood retten.



Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und zwar aus der Sicht von Faith. Faith liebt Bücher und Bibliotheken über alles. Seit sie klein ist, kann sie die Bücher flüstern hören, wodurch viele sie für verrückt halten. Ihre Mutter, die mittlerweile gestorben ist, hat immer zu ihr gehalten und gemeint, dass es eine Gabe wäre, doch leider ist sie die Einzige gewesen. Sie ist loyal und etwas zurückhaltend gegenüber anderen Menschen. Im Laufe des Buches muss sie an ihre eigenen Grenzen gehen und über sich hinaus wachsen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

Die Kurzgeschichte ist emotional, dramatisch, spannend und emotional. Es ist ein schöner kleiner Happen für Zwischendurch, der mich gut unterhalten hat und gerne etwas ausführlicher hätte sein können, denn die Idee der Geschichte war wirklich gut und interessant. Es gibt einige wenige überraschende Wendungen und Entwicklung. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen.  


Bewertung
Eine kleine süße Geschichte für Zwischendurch, die etwas anders ist und gerne noch länger sein könnte. Mir hat sie gut gefallen, daher gibt es von mir


Das waren meine beiden Rezensionen zu den beiden Kurzgeschichten. Beide haben mir gut gefallen, hatten aber auch ihre Schwächen. Sie waren aber eine gute Unterhaltung für Zwischendurch. Habt ihr die beiden Kurzgeschichten denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie haben sie euch denn gefallen? Wenn nein, würdet ihr sie noch lesen wollen? Wie haben euch meine Rezensionen gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen