Montag, 27. Juli 2015

[Nadja] Ich bin die Nacht - Ethan Cross [Rezension]



Rezension – Ich bin die Nacht – Ethan Cross (Shepherd 1)





Titel: Ich bin die Nacht
Originaltitel: The Shepherd
Autor: Ethan Cross
Verlag: Bastei Lübbe
Genre: Thriller
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 400 Seiten
Preis: 9,99€
ISBN: 9783404169238






Erste Sätze
Das flackernde Licht seines Streifenwagens tanzte über die Fensterscheiben der Tankstelle. Trooper Jim Morgan versuchte angestrengt, durch die zuckenden Reflexionen in das dunkle Innere des Gebäudes zu blicken.


Klappentext
Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers geschrieben. Dabei wird aus der Sicht vieler verschiedener Personen berichtet.
Eine dieser Personen ist Marcus Williams, ein Ex-Polizist, der seinen Platz in der Welt sucht. Er hat mit Schuldgefühlen zu kämpfen, mit Trauer und Verlust und auch mit seinen inneren Dämonen. Er weiß, dass es viel Korruption gibt und die falschen Leute beschützt werden. Doch plötzlich wird er in einen Kampf hineingezogen, den ihn an seine Grenzen bringt und auch moralische Grundsätze in den Schatten stellt. Er hat einen unglaublichen guten Ermittlerinstinkt. Im Laufe des Buches entwickelt er sich weiter und lernt die Dunkelheit in sich zu akzeptieren.
Eine der anderen Personen, die auch viel durch die Perspektiven der Opfer in den Vordergrund gerückt wird, ist Fraencis Ackermann junior. Er ist ein berüchtigter und gerissener Serienkiller. Er ist intelligent und liebt Spiele. Sein Vater hat ihn zu dem Mann bzw das Monster gemacht, dass er nun ist und er muss lernen genau das zu akzeptieren. Im Laufe des Buches durchlebt er eine unglaubliche Entwicklung.
Beide Charaktere sind auf ihre Art einzigartig und interessant. Ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar (sofern das bei einem Menschen wie Fraencis Ackermann junior möglich ist).

Dieser Thriller hat mir gezeigt, wie grausam die Welt ist und dass es kein typisches Schwarz-Weiß ist. Es gibt unzählige Graustufen. Kein Mensch ist von Natur aus gut oder böse, sondern trägt beide Seiten in sich. Nur die Handlungen und die Erziehung treiben einem mehr in die eine oder mehr in die andere Richtung.
Die Geschichte ist spannend, dramatisch und actionreich. An manchen Stellen ist sie grausam und ekelhaft, an anderen Stellen dafür überraschend emotional. Es gibt viele überraschende Wendungen und Entwicklungen, die mich einfach sprachlos zurückgelassen haben. Das Tempo in dem Buch ist immer anders und entwickelt sich mit den Charakteren.
Der Schreibstil des Autors war angenehm und flüssig zu lesen.



Bewertung
Ein unglaublich überraschender und großartiger Thriller, der mich zum Nachdenken angeregt hat und tolle Charaktere bietet. Er hat mich von Anfang bis Ende überzeugt und daher gibt es von mir verdiente 



Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Leserunde auf goodreads gelesen und ich bin wirklich froh, dass ich es endlich gelesen habe, denn es war wirklich, wirklich toll. Ich hoffe, dass ihr das Buch auch noch lest, solltet ihr es noch nicht getan haben, denn es war großartig und mitreißend. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Bitte tut es. Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

1 Kommentar:

  1. Hallo Nadja,

    ich hab schon öfter vor dem Buch gestanden, allein weil es so interessant aussieht. Bisher hab ich es mir aber nie gekauft. Sollte ich vielleicht mal ändern...

    Ich finde Perspektivenwechsel immer richtig gut und gerade bei Thrillern kann das ja echt Sinn machen.

    Das Buch werde ich auf jeden Fall im Gedächtnis behaltenn ;)

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