Donnerstag, 6. August 2015

[Nadja] Das Mondmalheur - Anette Kannenberg [Rezension]



Rezension – Das Mondmalheur – Anette Kannenberg (Mondmalheur 1)





Titel: Das Mondmalheur
Originaltitel: Das Mondmalheur
Autor: Anette Kannenberg
Verlag: Self-Publishing
Genre: Humor, Satire, Science-Fiction
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 496 Seiten
Preis: 4,44€
ISBN: B00LXAHH3O






Erste Sätze
Im Bus roch es nach nassem Hund und Hustendrops.
Murray O’Connor, Dozent für Genetik an der NUI Galway, durchsah auf dem Weg von seiner Arbeit nach Hause gerade einige Aufsätze seiner Studenten und ekelte sich nebenbei ausgiebig vor der Umgebung.


Klappentext
"Das Mondmalheur" ist ein kurzweiliger und nicht ganz ernstzunehmender Roman über Raumzeitegalisierer, Mondstein kackende Bakterien, über die ganz große, kleingeredete Katastrophe und den Versuch, die Erde vor dem endgültigen Untergang zu retten. Er handelt von Verschwörung, Politik und Freundschaft, ist mal satirisch, mal dramatisch, aber zum Glück skurril genug, um sich das, um Himmels willen, nicht anmerken zu lassen. Humorvolle Einfälle und charmante Protagonisten bilden gemeinsam eine absurde Story, deren höchster Zweck es ist, den Leser zum Schmunzeln zu bringen, ihn irritiert mit dem Kopf schütteln und dabei den eigenen Geisteszustand – oder zumindest den der Autorin – anzweifeln zu lassen..
Das Leben von Cornelius Wichgreve, Gravitationsexperte und Erfinder der hochgejubelten Skylevitys, wird komplett durcheinandergeworfen, als der weltweit führende Mineralölkonzern CosmOre Industries ihm einen Job auf dem Mond anbietet. Zusammen mit dem soziophoben Bakteriologen Murray und dem selbsternannten Lunalogen Vladimir soll er dort den Abbau des neu entdeckten Superelementes Tuttofarium vereinfachen. Doch als Murray plötzlich nach Peru versetzt wird und ein Praktikant dessen Aufgaben übernimmt, passiert das Unglaubliche, und Cornelius wird in eine Verschwörung hineingezogen, die in eine weltumspannende Katastrophe mündet.


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Perspektive eines auktorialen Erzählers geschrieben. Dabei wird aus der Sicht von verschiedenen Menschen berichtet.
Einer dieser Personen ist Murray O’Connor, ein Molekularbiologe und Genetiker, der gerne die ethischen Grenzen mit seinen Arbeiten überschreitet, denn warum sollte er etwas nicht tun, wenn er dazu in der Lage ist. Er ist intelligent und kann nicht verstehen, wenn andere Menschen nicht verstehen, was er versteht. Murray ist ein ungeduldiger Mensch, der den Kontakt zu anderen Menschen auf ein Minimum reduziert. Er ist kein sehr umgänglicher Mensch.
Cornelius Wichgreve ist hochgewachsen, hochintelligent und hat es versäumt, sein Leben abzusichern, indem er sich die Lizenz zu den Skylevitys hat abkaufen lassen. Damit weiß auch niemand, welche tolle Leistung er in jungen Jahren vollbracht hat.
Beide Charaktere sind nicht die mutigsten Charaktere und haben ihre Schwächen, sind aber entschlossen und zielstrebig. Sie sind auf jeden Fall anders und einzigartig und entwickeln sich im Laufe des Buches weiter. Ich konnte mich ganz gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen mehr oder weniger nachvollziehbar.

Die Geschichte ist skurril, dramatisch, humorvoll und spannend. Sie ist andersartig und voller neuer Ideen. Naturwissenschaftliche Aspekte werden meist einfach erklärt und machen die Geschichte interessant für jeden, der dem etwas abgewinnen kann. Die Autorin zeigt eine realitätsnahe und nicht so ferne Zukunft. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen.


Bewertung
Ein skurriles, abgedrehtes und humorvolles Buch mit einzigartigen Charakteren, mit dem ich leider nicht so recht warm wurde, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Auch wenn mich das Buch persönlich nicht komplett überzeugen konnte, empfehle ich es jedem, der ein etwas anderes, abgedrehtes, satirisches und humorvolles Buch lesen will. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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