Donnerstag, 27. August 2015

[Nadja] Wo der Regenbogen anfängt... - Julia Bohndorf [Rezension]



Rezension – Wo der Regenbogen anfängt… - Julia Bohndorf





Titel: Wo der Regenbogen anfängt…
Originaltitel: Wo der Regenbogen anfängt…
Autor: Julia Bohndorf
Verlag: SadWolf Verlag
Genre: Young Adult, Romance, Urban-Fantasy
Format: epub
Seitenzahl: 400 Seiten
Preis: 5,99€
ASIN: B010D317SC







Erste Sätze
>>Ich bin im Himmel<<, flüstere ich leise. Oh Mann, Maeve, jetzt mal nicht so übertreiben, ermahne ich mich sogleich und kuschle meinen Körper ganz dicht an den von Patrick.


Klappentext
Maeve und Niamh McKee sind Vollwaisen. Zu allem Überfluss kämpft die elfjährige Niamh gegen Leukämie und ihre 21 jährige Schwester scheidet als Knochenmarkspenderin aus. Die beiden begeben sich auf einen Road Trip von Berlin nach Wicklow in Irland, um Niamh neuen Lebensmut zu geben und vielleicht sogar, in der Heimat ihrer Eltern, einen passenden Spender zu finden.
Die Fruchttüte in der Big Mac Verpackung und der verhedderte Regenschirm in der Bärenfellmütze vor dem Buckingham Palace bilden nur den Anfang von Ereignissen auf einer Reise, die neue Lebensfreude und Zeit zum Lachen und Weinen schenkt.
Doch kurz bevor sich der Road Trip dem Ende neigt und der quälende Krankenhausalltag wieder Einzug hält, erscheint das personifizierte Glück in Form eines scheinbar fantastischen Wesens vor den Schwestern und benötigt dringend ihre Hilfe...


Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und es ist aus der Sicht von Maeve McKee geschrieben. In jedem Kapitel gibt es auch noch einen Tagebucheintrag, der aus der Sicht von Niamh McKee geschrieben ist.
Als Maeve das letzte Mal glücklich war, war sie in einem Urlaub in Irland, wo sie Patrick getroffen hat. Doch danach hat die Realität und ihr Leben nicht viel Gutes, denn ihre Eltern starben und nun musste sie sich als gerade erwachsen gewordene Frau um ihre Schwester kümmern, bei der Leukämie festgestellt wurde. Sie war seitdem nur von Niamh da und hat ihre Schwester im Kampf gegen den Krebs unterstützt und versucht ein wenig ihre gemeinsamen Eltern sie ihr zu setzen. Ihr Leben drehte sich seitdem um Niamh und ihr eigenes Glück hat sie hinten angestellt. Das hat sie unglücklich gemacht, was sie geschickt verbergen versucht und einfach für Niamh lebt, obwohl sie eigentlich ein fröhlicher, aufgeweckter Mensch ist. Sie ist eine Kämpferin und steht dafür ein, was ihr wichtig erscheint. Im Laufe des Buches entdeckt sie ihr wahres Selbst wieder, was mir gut gefallen hat, denn man kann nicht nur für Andere leben. Das macht einen auf Dauer kaputt. Ich konnte mich gut in Maeve hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

Die Geschichte ist spannend, dramatisch und emotional. Natürlich ist es nicht realistisch, dass Niamh in dem Stadium ihrer Krankheit eine Reise in diesem Ausmaß unternimmt, aber es war schön mitanzusehen, wie beide Schwestern diese Reise erleben und aufblühen. Dieser Roman schenkt Hoffnung, wo man sie aufgegeben hat, und das ist für mich eine wichtige Botschaft, auch wenn das nicht der einzige Fantasyaspekt in dem Buch war. Der Roadtrip war definitiv interessant und es hat mir Spaß gemacht, die Orte mit den beiden Protagonisten zu erleben. Es gab überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen.



Bewertung
Ein sehr bewegendes, nicht unbedingt realistisches Buch, das Hoffnung und Glück schenkt in einer ernsten Situation, was mir gut gefallen hat, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin und dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es an manchen Stellen nicht realistisch war. Habt ihr das Buch auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen?

Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

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