Donnerstag, 10. September 2015

[Nadja] Engelssohn - Ylvi Walker [Rezension]



Rezension – Engelssohn – Ylvi Walker (Wächter des Lichts 1)




Titel: Engelssohn – Wächter des Lichts 1
Originaltitel: Engelssohn – Wächter des Lichts 1
Autor: Ylvi Walker
Verlag: bookshouse
Erscheinungsdatum: März 2014
Genre: Urban-Fantasy, Romance, Erotik, Romantic Fantasy
Format: epub
Seitenzahl: 272 Seiten
Preis: 2,99€ (E-Book), 12,99€ (P-Book)
ISBNs: 9789963522712 (P-Book)
9789963522729 (.pdf)
9789963522736 (.epub)
9789963522743 (.mobi)
9789963522750 (.prc)





Erste Sätze
»Sora, der Müll!« Puja, meine Chefin, warf mir den Müllsack fast entgegen. Das dünne Plastik riss auf und Tomatensoße ergoss sich über meine Jacke.


Klappentext
Nach schweren Schicksalsschlägen lebt Sora in einer Wohnung, die einem Rattenloch gleicht. Sie kommt mit dem Hungerlohn für ihren Job in einer Pizzeria kaum über die Runden. Ihr Leben ändert sich, als sie eines Abends auf Rafael trifft, einen Wächter des Lichts, der sie fälschlicherweise für einen Succubus hält. Nur mit viel Glück entkommt sie seinem Angriff.
Trotz ihres unangenehmen Zusammentreffens fühlen sich Rafael und Sora auf magische Weise zueinander hingezogen. Der Halbengel Rafael findet heraus, dass in Sora mehr Geheimnisse schlummern als gut für sie beide ist.
Und plötzlich finden sie sich auf der Flucht vor unbarmherzigen Mächten, die nur eines im Sinn haben: Soras Tod.


Meine Meinung
Das Buch ist sowohl aus der Ich-Perspektive als auch aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben.
Die Ich-Erzählerin ist Sora Sonata Krieger, eine junge Frau, in deren Leben viel schief gelaufen ist. Sie ist Vollwaise. Sie ist zwar unabhängig, hat aber ihren Glauben an Gott und an sich selbst verloren. Sora findet sich selbst nicht sonderlich attraktiv, sondern nur gewöhnlich. Im Laufe des Buches wird nicht nur ihr komplettes Weltbild auf den Kopf gestelt, sondern sie entwickelt sich auch weiter und wird stärker. Sie erfährt mehr über sich selbst und ihre Vergangenheit und findet so zu sich selbst zurück. Sora durchlebt im Laufe des Buches eine interessante und unglaubliche Entwicklung, die absolut nachvollziehbar und passend war.
Der auktoriale Erzähler beleuchtet Ereignisse und Geschehnisse, die Sora nicht direkt miterlebt, aber die wichtig für den Gesamtverlauf und das Gesamtverständnis der Geschichte sind. Meist wird aus der Sicht von Rafael erzählt. Rafael ist ein Nephilim, ein Halbengel, ein Wächter des Lichts. Er war schon immer anders als seine anderen Nephilimbrüder und –schwestern, was er jahrelang zu verbergen versucht. Er weiß nicht, welcher Engel sein Vater ist. Rafael folgt seinem Gewissen und befolgt nicht nur sinnlos seine Befehle und seiner Bestimmung. Im Laufe des Buches entwickelt er sich weiter und findet den Glauben an sich selbst und die Liebe wieder.
In beide Charaktere konnte ich mich gut hineinversetzen und fand ihre Handlungen und Gedanken nachvollziehbar.

Die Geschichte ist spannend, dramatisch, emotional und an manchen Stellen actionreich. Die Autorin ist es gelungen Altbekanntes neu zu verpacken und eine eigene Geschichte zu geben. Es gibt einige überraschende Wendungen und Entwicklungen. Das Buch konnte mich von der ersten Seite an fesseln und mitreißen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.


Bewertung
Die Geschichte hat mich mitreißen können und hat mir gut gefallen, auch wenn mir etwas gefehlt hat, um das Lesevergnügen perfekt zu machen, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich der Autorin und dem Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen und ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

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