Freitag, 3. März 2017

[Nadja] Die Droge LoseYou - "Komm Laut"-Reihe - Autorentage J.R. König



Die Droge LoseYou – „Komm Laut“-Reihe – Autorentage J.R. König


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zum dritten Tag der Blogtour rund um die Autorin J.R. König und ihre Bücher begrüßen. Heute soll es erneut um die „Komm Laut“-Reihe bei mir gehen. Nachdem euch Stefanie in der Zwischenzeit etwas über das Leben als Geheimagent erzählt hat, möchte ich euch heute etwas über die Droge LoseYou erzählen, die eine wichtige Rolle in der Geschichte übernimmt.


„Als Droge werden im deutschen Sprachgebrauch heute meist stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet. Allgemein weisen Drogen eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung auf. Traditionell als Genussmittel verwendete oder als Medikament eingestufte Drogen werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht als solche betrachtet, obwohl in geeigneter Dosierung und Einnahmeform ebenfalls Rausch- oder erheblich veränderte Bewusstseinszustände auftreten können.“
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Droge)

Die Droge LoseYou soll helfen, Dinge zu vergessen, die man erlebt hat. Zumindest wird das einem versprochen, aber letztendlich kann man Erinnerungen nicht so einfach loswerden. Sie sind Teil von einem und der Körper vergisst auch nicht, was er erlebt hat.
Aber es ist auch eine Droge, die in den falschen Händen unglaublich viel Schaden anrichten kann, denn durch das „Vergessen“ kann man Leute manipulieren, Ziele erreichen und Macht gewinnen. Was wäre so etwas in den Händen von Politikern oder anderen mächtigen Menschen?


In unserer Geschichte wird die Produktion von einigen mächtigen Männern unterstützt, natürlich auch Politiker. Es wird behauptet, dass man damit zum Beispiel Opfern von Gewaltverbrechen helfen will, diese zu vergessen, damit diese ein neues Leben beginnen können.
Doch LoseYou befindet sich noch in der Entwicklung und so können die Erinnerungen zu Beginn durch starke Gefühle wiedergewonnen werden. So ergeht es Sophia, die ganze fünf Jahre ihres Lebens verliert, die sie durch die emotionale Bindung zu William wiederfindet. Allerdings war das kein einfacher Weg, denn man kann den Betroffenen nicht einfach darauf ansprechen, sondern dieser muss von sich aus sich an Dinge erinnern, indem er die Personen trifft, die in ihm eine emotionale Reaktion auslösen.

In unserem Gehirn findet die Übertragung zwischen zwei Nervenzellen durch chemische Synapsen statt. Dies passiert durch sogenannte Neurotransmitter, also Botenstoffe. Werden diese gestört, wird auch die Übertragung gestört. So ähnlich funktioniert LoseYou, indem sie die Übertragung stört und damit die Erinnerungen blockiert. Diese Transmitter werden durch Andere ersetzt.
Doch LoseYou ist auch eine Droge und das Vergessen kann zur Sucht werden. Wenn man jede schlechte Erfahrung versucht durch Vergessen besser zu machen oder jeden seine schlechten Züge vergessen lässt, weil es einfacher ist, macht es das Ganze auch nicht besser. Daher kann man wohl sagen, dass LoseYou eine besondere Art von Droge ist.


Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig über die Droge LoseYou erzählen. Es gibt auch etwas während dieser Blogtour zu gewinnen und zwar folgendes:


Es kann bei jedem Beitrag ein Los gesammelt werden, indem die individuelle Frage beantwortet wird. Somit kann jeder jeden Tag 2 Lose für den Lostopf sammeln. Meine für jetzt lautet: Welche Vor- und Nachteile seht ihr in LoseYou?

Teilnahmebedingungen:
Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Für den Postversand wird keine Haftung übernommen.
Das Gewinnspiel endet am 19.03.2017 um 23:59 Uhr. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt man sich im Gewinnfall bereit, öffentlich namentlich am Ende der Blogtour genannt zu werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung des Gewinnes möglich.
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung mit Facebook und wird nicht von Facebook organisiert.


Bereits um 12:30 Uhr gehen die Autorentage heute weiter bei Silvia von Leben mit Büchern, die euch das Buch „Sündige Leidenschaft“ und deren Protagonisten näher vorstellt. Den allgemeinen Fahrplan der Tour gibt es hier noch einmal in der Übersicht:


Und die Beiträge der „Komm Laut“-Reihe findet ihr hier noch einmal in der Übersicht:


Mittwoch, 01. März 2017
Das Buch und die Protagonisten
bei Tine von Mein Bücherparadies

Donnerstag, 02. März 2017
Verändernde Beziehungen
bei mir hier auf dem Blog

Das Leben als Geheimagent
bei Stefanie von Buchmelodie

Freitag, 03. März 2017
Die Droge LoseYou
heute hier bei mir


Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid nachher wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

(Verwandte Hilfsquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neurotransmitter, https://de.wikipedia.org/wiki/Droge)

Kommentare:

  1. Morgen!!
    Toller Beitrag Danke schön.
    Ich halte nichts davon weil ich finde jede Erinnerung, auch wenn sie noch so schlimm ist, stärkt einen doch.
    Sandra

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  2. Guten Morgen.
    Sehr informativer Beitrag.

    Ich bin ja Kein Freund von Drogen !
    Für Opfer von Vergewaltigung und Gewaltverbrechen wäre es vielleicht gut, sich nicht zu erinnern können aber andererseits kommen die Erinnerungen auch irgendwann wieder. Für mich ist das so ein bißchen wie die Verdrängungstaktik, was meiner Meinung nach noch mehr Schaden anrichtet, als wenn man es mit Hilfe direkt verarbeitet.

    Liebe Grüße, Saskia Kämena

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  3. Moin moin u einen schönen Tag,ja,ein toller Beitrag.sehr informativ.
    Ich halte nichts von der Droge,einfach weil ich ein Gegner davon bin.
    Ausserdem muss ich sagen das ich auch nicht vergessen möchte,egal was?

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  4. Ich hasse Drogen,also solcher Art die zu schnell abhängig machen und meistens keiner die Wirkungen davon kennt und es eben kein spiel und Spaß ist auch wenn man nur mal probieren mag!

    Mann sollte sich an alles schöne und schlechte erinnern können denn dadurch reift man auch, doch so sachen wie Vergewaltigungen, Missbrauch und andere Gewaltakten sollte man verdrängen können...

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  5. Guten morgen schöner Beitrag. Ich finde Drogen gar nicht toll. Man könnte ja auch eine Therapie machen wo man das schlechte verarbeiten kann. Ich würde auch sagen man sollte sich an das gute und schlechte auch so dran erinnern können. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag. Lg Katrin

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  6. Ich halte nix von Drogen. Es sei denn, es handelt sich um Bücher. In manchen Situationen wie bei Gewaltverbrechen oder Vergewaltigungen wäre es vielleicht sinnvoll. Allerdings vergisst dann vielleicht der Kopf, aber nicht der Körper.

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  7. Das Vergessen können ist wahrscheinlich für viele ein Vorurteil, Nachteil ist z. B. dass man damit viel manipulieren kann oder das es nicht richtig wirkt.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  8. Hallo

    Ich halte generell nichts von Drogen, auch wenn man nur Erinnerungen verdrängen will. Ich denke man kann nur durch diese Erinnerungen nur noch stärker werden und es positiver angehen. Klar gibt es auch, die es missbrauchen, da wäre es vielleicht von Vorteil sich an nichts erinnern zu können. Aber irgendwann kommt es aus dem unterbewussten, das etwas nicht stimmt.
    Lg Stefanie

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  9. Hallo,

    ich denke, dass das ganze viele negative Folgen haben kann (z.B. auch Abhängigkeit) und ich denke, dass es sinnvoller ist sich mit seinen Erinnerungen auseinanderzusetzen... ich kann mir allerdings auch vorstellen, dass es bei ganz schlimmen Erlebnissen hilfreich sein kann, sich einmal ein paar Stunden entspannen zu können :)

    LG

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