Sonntag, 12. März 2017

[Nadja] Ein Mantel so rot - Barbara Schinko [Rezension]



Rezension – Ein Mantel so rot – Barbara Schinko (Märchenspinnerei 2)





Titel: Ein Mantel so rot
Originaltitel: Ein Mantel so rot
Autor: Barbara Schinko
Verlag: Self-Publishing
Genre: Urban-Fantasy, Romance, Historical, Drama
Format: epub / mobi
Seitenzahl: 68 Seiten
Preis: 2,99€
ASIN: B06XBFDWHR





Es war einmal ein Dorf in einem Wald im hohen Norden…
In der Schüssel befand sich ein Rest zerstampfte Kartoffeln, Blaubeeren und Honig. Ein letztes Mal griff Zoya hinein.


Eine rote Kapuze. Ein Jäger und ein Wolf.
Als Zoyas Mann zum ersten Mal die Gestalt eines Wolfs annimmt, ahnt Zoya nicht, welches Unglück damit über sie und ihr Dorf hereinbricht. Wie liebt man jemanden, der kein Mensch mehr ist? Haben die anderen Dorfbewohner mit ihren Befürchtungen Recht – wird Zoyas Mann seinen Namen vergessen und sich in ein Mischwesen aus Mensch und Tier, einen „rasenden Wolf“, verwandeln?
Zoya kämpft um ihre Liebe. Kann sie mit Hilfe Grischas, des Jägers, den Fluch abwenden?
Rotkäppchen mal anders: In „Ein Mantel so rot“ verwebt die Autorin Barbara Schinko Elemente des bekannten Märchens der Brüder Grimm zu einer ebenso bittersüßen wie düsteren Geschichte über die Liebe zwischen einer jungen Frau … und ihrem Wolf.


Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben und berichtet aus der Sicht von Zoya.
Zoya ist eine kluge, junge Frau, die ihren Mann Venko über alles liebt. Doch als dieser aus dem Krieg mit einem Wolfsmantel heimkommt, merkt sie Veränderungen an ihm, die nichts mit Krieg zu tun haben, denn wer unter einem Wolfsmantel schläft, wird am Ende selbst zum Wolf. Das wurde ihr bereits als Kind gesagt, als ihr Vater einen Wolfsmantel besaß. Und wer mit jemanden unter einem Wolfsmantel schläft, bekommt Welpen und keine normalen Kinder. So sagt man. Daher muss Zoya alles tun, um ihren Mann nicht zu verlieren und im Dorf nicht gemieden zu werden.
Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich weiter, gerät an ihre Grenzen und wächst über sich hinaus. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.

Die Geschichte ist düster, mysteriös und hat eine ganz andere Atmosphäre als das Vorgängermärchen. Man hat das Gefühl viel stärker am Original festgehalten zu sein, obwohl die Autorin doch etwas ganz Eigenes geschaffen hat, was auch an dem Schreibstil lag. Dieser ist märchenhaft verwebt und man hat das Gefühl ein Märchen und keine Adaption zu lesen. Vielleicht hat das die Autorin auch bewusst so geschaffen. Das Märchen wird von Zoya und der Atmosphäre getragen, die die Autorin schafft. Es wirkt wie eine Geschichte aus einer anderen Zeit und Welt.
Auch wenn ich einen Moment brauchte, um in die Geschichte und die Welt, die die Autorin geschaffen hat, einzusteigen, konnte mich das Buch dann doch fesseln und mitreißen. Es gibt überraschende Wendungen und Entwicklungen. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen.

Eine gelungene Märchenadaption, die mehr einem Original gleicht als einer Adaption, aber dennoch brauchte ich ein wenig, um einzusteigen, daher gibt es von mir


An dieser Stelle möchte ich mich bei der Autorin für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares im Rahmen der Blogtour danken. Das Buch erscheint erst morgen und ich durfte es als eine der Feen der Märchenspinnerei vorab lesen. Falls ihr auch das Glück hattet, es vorablesen zu dürfen oder erst später auf die Rezension aufmerksam werdet: Habt ihr das Buch denn auch schon gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Wenn nein, würdet ihr es noch lesen wollen? Wie hat euch meine Rezension gefallen? 

Wünsche euch einen schönen Tag. 
Eure Nadja

1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Tag,

    hey ich hatte zumindest beim Rätselraten schon mal recht mit meiner Märchennennung.

    LG..Karin...

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