Samstag, 6. Mai 2017

Ein Leben in der Stundenwelt - Blogtour "Die Stundenwelt: Cheyenne"



Ein Leben in der Stundenwelt – Blogtour „Die Stundenwelt: Cheyenne“


Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch erneut zur Blogtour zum Buch „Die Stundenwelt: Cheyenne“ von Michaela Feitsch begrüßen. In der Zwischenzeit hat euch Ricky etwas über Low Fantasy erzählt, bevor es bei Jasmin um Persönlichkeitsveränderungen nach Organtransplantationen ging. Gestern hat euch Stefanie etwas über das WG-Leben erzählt. Heute möchte ich euch etwas zum Leben in der Stundenwelt erzählt.


Wir befinden uns in der zweiten Epoche. Auf wenn die Menschen dort moderne Kleidung tragen, befinden wir uns technologisch noch relativ weit in der Vergangenheit. Es gibt Radio und Autos, aber noch kein Fernseher, Handy und Internet. Es ist wie ein Leben in unserer Vergangenheit und doch etwas anders.

Doch wie lebt man in der Stundenwelt?
In der Stadt arbeitet man ganz normal in seinen Berufen. Es gibt Krankenhäuser, Einkaufsläden, Lebensmittelgeschäfte und vieles mehr. Aber eben auch Schulen. Morgens geht man zur Arbeit und abends kehrt man meist in seine Wohnung oder zu seiner Familie zurück. Die einzige Ausnahme bilden hier die sogenannten Zeitarbeiter, die aus der Zukunft jeden Tag in die Vergangenheit reisen, um dort zu arbeiten und ihr Geld zu verdienen, da in der Zukunft viel zu viele Menschen leben.
Alternativ kann man in den Reservaten leben, wo heute noch die Navajo, die Indianer leben. Diese leben noch wie in der ersten Stunde: sammeln, jagen, Rituale und das Bauen von Häusern und Hütten. Da aber mittlerweile die Ressourcen geringer geworden sind und einige Dinge nun Geld kosten, müssen die Navajo in der Stadt irgendwie an dieses kommen. Deshalb betreiben sie Casinos. Die Indianer leben nicht mehr völlig autark und sind aber immer noch recht spirituell.


Wie würde ich in der Stundenwelt leben?
Natürlich ist das reine Fiktion, da ich selber nicht in der Stundenwelt lebe, aber ich habe mir eine kleine Geschichte einfallen lassen, wie wohl ein Tag dort aussehen würde.

Heute ist für mich eigentlich ein Tag wie jeder Andere und doch ist es immer wieder merkwürdig zur Arbeit zu fahren oder besser gesagt dorthin zu reisen. Ich bin eine Zeitarbeiterin und lebe in der sechsten Stunde, über die ich natürlich nicht so viel verraten will, denn es ist eure Zukunft. Es leben viel zu viele Menschen in der Stundenwelt. Das System ist zusammengebrochen und deshalb müssen viele von uns in der Vergangenheit arbeiten, um Geld zu verdienen.
Das unterscheidet sich natürlich von einem normalen Job, denn es ist ungeheuer wichtig, dass man nur dort seine Arbeit verrichtet und danach wieder in seine Zeit zurückkehrt. Keine Verbindungen zu anderen Menschen in der gleichen Stunde aufbauen, damit die Vergangenheit nicht geändert. Das ist schwierig und für viele nicht unbedingt einfach. Für mich auch, denn ich unterhalte mich eigentlich gerne mit meinen Mitmenschen. Aber ich habe keine Wahl, weshalb ich mich nun langsam auf dem Weg zum Checkpunkt mache, um dort durch die Zeit zu reisen.
Der Prozess der Zeitreise ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, weil sich die Welt um einen komplett ändert, aber mittlerweile habe ich mich halbwegs daran gewöhnt. Ihr hättet mich bei meiner ersten Zeitreise erleben sollen. Ich habe erst einmal dem nächsten Passanten vor die Füße gekotzt, weil ich mit dem Zeitwechsel überhaupt nicht klarkam.
Nun in der zweiten Stunde angekommen, mache ich mich zu dem kleinen Bistro, wo ich jeden Tag einige Stunden arbeite. Keinen kompletten Arbeitstag, da ich auch hier an den Wochenenden bin. Nur ein Erholungstag in der Woche steht uns zu. Aber mein Chef ist da manchmal etwas knauserig. Deshalb kann es auch mal passieren, dass man sieben oder mehr Tage am Stück arbeitet. Nicht gut für einen selbst und vom Arbeitsrecht und Arbeitsschutz nicht gerne gesehen, füge ich mich meinem Schicksal, denn eigentlich macht die Arbeit Spaß.
Ich helfe immer da aus, wo gerade Hilfe benötigt wird. Sei es in der Küche bei der Zubereitung der Speisen, an der Getränkebar, wo es auch Heißgetränke gibt, oder bei den Gästen direkt an den Tischen. Immer freundlich, immer lächelnd. Auch wenn mir manchmal nicht wirklich danach zumute ist.
Meist nach sechs Stunden verabschiede ich mich von meinem Chef und meinen Kollegen und mache mich dann wieder zurück zum Checkpoint, gebe das vereinbarte Signal und reise wieder zurück durch die Zeit nach Hause.


Ich hoffe, ich konnte einen kleinen Einblick in das Leben in der Stundenwelt geben. Es gibt auch etwas zu gewinnen und zwar folgendes:



Es kann jeden Tag ein Los für den Lostopf gesammelt werden, indem die individuelle Tagesfrage beantwortet wird. Meine für heute lautet: In welcher Stunde würdet ihr gerne in der Stundenwelt leben wollen und als was würdet ihr arbeiten?

Teilnahmebedingungen:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird von CP - Ideenwelt organisiert. Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn. Das Gewinnspiel endet am 06.05.2017 um 23:59 Uhr.


Da heute der letzte Tag der Blogtour ist, kann ich euch natürlich nicht den morgigen Beitrag verlinken, aber falls ihr gerade erst auf die Tour aufmerksam geworden seid, findet ihr hier noch einmal den Fahrplan der Tour in der Übersicht:


Montag, 1. Mai 2017
Die Stundenwelt: Cheyenne von Michaela Feitsch
bei Ariane von Arianes Fantasy Bücher (Gewinnspiel über Facebookseite)

Dienstag, 02. Mai 2017
Die Charaktere & die Stundenwelt
bei mir hier auf dem Blog

Mittwoch, 03. Mai 2017
Low Fantasy
bei Ricky von Tasty Books

Donnerstag, 04. Mai 2017
Persönlichkeitsveränderungen nach Organtransplantationen
bei Jasmin von Bücherleser

Freitag, 05. Mai 2017
WG-Leben – Traum oder Albtraum?
bei Stefanie von Tausend Leben

Samstag, 06. Mai 2017
Ein Leben in der Stundenwelt
heute hier bei mir

Sonntag, 07. Mai 2017
Gewinnspielauslosung auf allen Blogs


Ich hoffe, euch hat mein Beitrag gefallen und ihr seid bei der nächsten Blogtour wieder mit dabei. Wünsche euch einen schönen Tag.
Eure Nadja

Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    das ist eine schwierige Frage....denn alles ist so eingeteilt und vorhersehbar/bestimmt da bleibt wenig Platz für eigene Vorstellungen und Befindlichkeiten....

    Arbeiten....nach Hause kommen....essen/schlafen...arbeiten ...nach Hause kommen...usw. ein ewiger Trott...gefällt mir irgendwie nicht so besonders..

    Wo bleibt da die Freude am Leben und das kleine Glück das sich jeder noch wünscht.

    Aber im Cafe arbeiten würde ich glaube ich trotzdem Spaß machen, vielleicht weil ich auch eine andere Einstellung habe und mir schon etwas persönliche Freude verschaffen würde...

    LG..Karin...

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  2. Ich würde dann gerne am Tag arbeiten und was mit Tieren machen, vielleicht im Zoo arbeiten.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  3. Guten Tag Nadja,
    puuuuh da stellt Du aber mal eine schwierige Frage.
    Ich würde gerne mit Tieren arbeiten, was genau..Hmm..keine Ahnung ehrlich gesagt.
    So, das war der etwas einfachere Teil nun zum weitaus schwierigeren Part, der Stunde.
    Hmmmm, ich denke ich würde gerne zu eine frühen Stunde Leben. Ursprünglich und ohne großen Schnick-Schnack

    Danke für deinen Informativen Einblick in das Stundenwelt-Leben.

    Liebe Grüße
    Tina
    (FB: Tina Seelenherz)

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  4. Hallo,

    ich glaube, dass ich am liebsten so zur Mittags- bis Nachtmittagszeit leben würde und dann am liebsten in einem Krankenhaus arbeiten würde :)

    LG

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  5. huhu

    ich würde gern mittags arbeiten in der vergangeheit auf dem meer oder als aufklärerin damit die verscmutzung nicht stattfindet

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